Dort, wo der Himmel und das Meer zusammentreffen, am Horizont, und dann noch ein bisschen weiter, da liegt Helgoland, Deutschlands einzige Hochseeinsel.

Genau genommen sind es zwei Inseln, die eine, eine 61 Meter hohe Steilküste aus Buntsandsteinfelsen, die andere, eine 0,7 km² große Sanddüne. Ein Paradies mitten im Meer. Natur pur, klare Luft, sauberes Wasser, schneeweißer Sand und eine faszinierende Tierwelt. Eine Oase der Ruhe. Der ideale Ort zum Entschleunigen.


Die Insel ist eines der begehrtesten Reiseziele Deutschlands und wird jährlich von über 350.000 Gästen besucht. Den Tagesausflüglern bleiben nur wenige Stunden die Insel zu erkunden. Ein Muss ist der Inselrundgang, ein 3 Kilometer langer Weg um das „Oberland“, das man entweder zu Fuß über eine 182 Stufen zählende Treppe oder mit einem Fahrstuhl erreichen kann. Dort angekommen führt der Weg mit überall freiem Blick auf das weite Meer und den Horizont vorbei an schroffen Felsformationen zum „Lummenfelsen“, einem der kleinsten Naturschutzgebiete Deutschlands. Hier nisten und brüten Seevögel wie Basstölpel, Eissturmvögel, Tordalken und die seltenen Lummen, dem der Felsen seinen Namen zu verdanken hat.


Ziel des Weges ist die „Lange Anna“, ein 46 Meter hoher, alleinstehender Brandungspfeiler, das Wahrzeichen Helgolands. Von „oben“ hat man einen einmaligen Ausblick auf das „Unterland“, die Reede mit den vor Anker liegenden Schiffen, den Hafen und die Nachbarinsel, die „Düne“. Im Halb-Stundentakt bringt die Dünenfähre die Urlauber dort hinüber.
An beiden weißen, weitläufigen Sandstränden findet der Gast eine ausreichende Anzahl von Strandkörben und viel Platz zum Strandnachbarn. Nie sind diese Strände überlaufen und auch dadurch unvergleichlich.
Von November bis Ende Januar wird die Helgoländer Düne zur Kinderstube der Kegelrobben, ein unvergleichliches Naturschauspiel. Auch der Flugplatz, der mehrfach täglich von Heide/Büsum und Cuxhaven/Nordholz angeflogen wird, befindet sich auf der Düne.

Dünenlandschaft © Ralf Steinbock


Ganzjährig geht es von Cuxhaven aus mit dem Seebäderschiff zum roten Felsen. In der Sommersaison laufen Seebäderschiffe die Insel von Büsum, Bremerhaven und zu ausgewählten Terminen von Hooksiel aus an. Von Hamburg geht es über Wedel (nicht täglich) und Cuxhaven mit dem High-Speed Katamaran nach Helgoland. Weitere Schiffsverbindungen bestehen von den Nordfriesischen Inseln aus.
Helgoland hat jedoch viel mehr zu bieten, als der Tagesgast während des knapp vierstündigen Aufenthalts erfahren kann.

Hummerbuden © Inge Knol – stock.adobe.com


Führungen geben Einblick in die einzigartige Flora und Fauna der Insel und in die bewegte Geschichte des roten Felsens. Bootsregatten, Inselfest, Musikfestivals, klassische Konzerte und Kabarettabende, Open-Air-Kino und Whisky-Tastings -Veranstaltungen in Hülle und Fülle – das ganze Jahr über.

www.helgoland.de

HELGOLAND

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